Ultimate und Discathon

Ultimate:

Ultimate ist ein Mannschaftssport mit Frisbee. Ganz wichtig dabei: Der „Spirit of the Game“, der diesen körperlosen Sport zu einem der fairsten überhaupt macht.

Fair Play wird nämlich groß geschrieben beim Ultimate: Es gibt keinen Schiedsrichter, die Spieler zeigen Fouls selber an. Das Spielfeld ist in der Regel 100 mal 37 Meter groß, davon nimmt die Endzone – deren Erreichen das Ziel ist – auf beiden Seiten jeweils 18 Meter ein. Es spielen sieben Akteure in gemischten Teams. Punkte erzielt man, wenn das Frisbee in der gegnerischen Endzone gefangen wird, ähnlich wie beim American Football. Auch ein Element aus dem Basketball findet sich wieder: Der Sternschritt. Beim Ultimate darf mit dem Frisbee in der Hand nämlich nicht gelaufen werden. Raumgewinn kann also nur mit Pässen gemacht werden. Das erfordert viel Laufarbeit aller Mitspieler. Spätestens nach zehn Sekunden muss das Spielgerät weitergespielt werden. Der direkte Verteidiger zählt dafür sogar laut mit!

Das Spielfeld befindet sich normalerweise draußen auf einem Rasen, Ultimate wird aber auch in der Halle oder als „Beach Ultimate“ am Strand gespielt. Bei Turnieren wird z.T. auf Zeit gespielt, ansonsten hat das Team gewonnen, das zuerst 17 Punkte erreicht.

Ultimate wurde Ende der 60er Jahre von amerikanischen Studenten erfunden. In Deutschland gibt es zurzeit ungefähr 2000 Aktive in 70 Vereinen. Es werden auch Deutsche Meisterschaften ausgetragen. Die aktuellen Titelträger im Indoor Ultimate sind die „Zamperl“ des TSV Unterföhring sowie – bei den Damen – die Frizzly Bears aus Aachen.

 

Discathon ist eine weitere Sportart des Deutschen Frisbeesport-Verbandes, bei der sich alles ums Laufen und Werfen dreht.

Die Sache ist schnell erklärt: Im Prinzip ist Discathon ein Wettlauf mit zwei Discs, die abwechselnd geworfen werden. Man wirft also zum Start eine davon, rennt ihr hinterher und wirft, wenn man sie erreicht hat, den anderen Frisbee. Diese Aktion setzt sich fort, bis ein bestimmter Parkour überquert ist. Allein die Zeit ist dabei entscheidend, die Anzahl der Würfe ist für den Sieg irrelevant. Die Strecke ist meist einen Kilometer lang, das heißt aber nicht, dass die Entfernung auch zurückgelegt werden muss. Zumindest nicht vom Spieler. Der Frisbee hingegen muss gemäß der Strecke geworfen werden, z.B. durch zwei Bäume hindurch. Der „Discathlet“ kann abkürzen, indem er z.B. eine mögliche Kurve, die ein Frisbee beschreibt, schneidet.

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