Indiaca

Die Wurzeln des Indiaca liegen in Südamerika. Aus Brasilien brachte ein deutscher Sportlehrer in den 30er Jahren das Spiel nach Europa und entwickelte es weiter.

Das Spielgerät, die Indiaca, sieht einem Federball sehr ähnlich, hat unten aber ein Schlagpolster, das idealerweise mit der flachen Hand getroffen wird. Der Spielverlauf selbst erinnert an Volleyball, es wird aber ein kleineres Feld bespielt. Fünf Spieler pro Team treten gegeneinander an, nach drei Berührungen muss die Indiaca in das gegnerische Feld gebracht werden. Techniken wie Schmettern, Blocken und verschiedene Formen des Zuspiels werden dafür eingesetzt.

Seit 1998 finden in Deutschland Meisterschaften im Indiaca statt, international wird alle vier Jahre eine WM gespielt, außerdem ein Worldcup.