Headis - Kopfballtennis

Der Sport „Headis“ ist eine Kombination aus Tischtennis und dem Kopfball des Fußballs. Der Begriff „Headis“ setzt sich aus den englischen Begriffen „head“ (Kopf) und „tennis“ (Tennis) zusammen, sodass der Sport in Deutschland auch "Kopfballtennis" genannt wird.

Erfunden wurde die Ballsportart von zwei deutschen Studenten: Da der Fußballplatz besetzt war spielten die beiden Kopfbälle auf einer Tischtennisplatte hin und her. Dies legte den Grundstein für die Weiterentwicklung des Sports, sodass schließlich die Sportart "Headis" entstand.
Gespielt wird an einer herkömmlichen Tischtennisplatte und zwar ohne Schläger; der Ball darf nur mit dem Kopf berührt werden.
Die Headisregeln unterscheiden sich in einigen Punkten von den üblichen Tischtennisregeln: Die Tischtennisplatte darf während des Spieles mit dem Körper berührt werden und der handballgroße Gummiball muss nicht auf der Platte aufkommen, sondern kann direkt (volley) zurück gespielt werden. Ein Satz wird von dem Spieler gewonnen, der zuerst 11 Punkte erzielt hat. (2 Sätze pro Spiel)
Im Spiel wird das Kopfballspiel des Fußballs mit taktischen Elementen des Tischtennis kombiniert.
Headis ist eine Trendsportart, die immer mehr Anhänger in Deutschland und auch im Ausland findet: Im Jahre 2010 wurde in Göttingen die vierte inoffizielle WM im Kopfballtennis veranstaltet.