Bossaball - Sport auf der Hüpfburg

„Hüpfburgen sind nur was für Kinder!“ - Dachten wir… dann haben wir die unbekannte Sportart Bossaball entdeckt.

Die neue Trendsportart ist eine Mischung aus Volleyball, Fußball, Akrobatik und Turnen.

Beim Bossaball spielen zwei Mannschaften mit je 3-5 Spielern  gegeneinander. Das Spielfeld besteht aus einem aufblasbaren Court (Größe: 18m x 14m), welcher durch ein Netz geteilt wird. Direkt vor dem Netz sind zwei runde Trampoline in das Spielfeld eingelassen.

Wie beim Volleyball versuchen die Spieler den Ball über das Netz ins gegnerische Feld zu befördern. Trifft der Ball den Boden, gibt es einen Punkt; trifft man das gegnerische Trampolin, gibt es sogar drei Punkte. Gewinner ist die Mannschaft, die zuerst 25 Punkte erreicht hat.

Pro Team sind maximal acht Ballkontakte zulässig. Berührt werden darf der Ball mit jedem beliebigen Körperteil. Der Ball wird meist so lange im eigenen Feld hin und her gespielt, bis sich die Mitspieler in die beste Schlagposition gebracht haben. Vor allem der Spieler auf dem Trampolin versucht an Höhe zu gewinnen, um den Ball möglichst präzise auf die gegnerische Spielfläche zu „schmettern“.

Balance und Körperbeherrschung sind beim Bossaball von großer Bedeutung. Schließlich müssen die Spieler das Gleichgewicht halten, während das Spielfeld wackelt und sich bewegt.

Diese außergewöhnliche Sportart verspricht neben sportlicher Anstrengung auch jede Menge Spaß und Aktion.

Leider ist das Angebot der Spielfelder noch sehr gering. In Berlin befindet sich die bisher einzige Bossaball-Anlage in ganz Deutschland.