Arbeit im Vorstand: Pro und Contra
Pro: Jeder Verein braucht vom Gesetz her einen Vorstand. Ohne Vorstand – kein Verein.
Contra: So ganz genau weiß man gar nicht was als Vorstand auf einen zukommt, was man tun muss und welche Verantwortung man wirklich trägt. Man ist zwar gern in dem Verein, als ordentliches Mitglied ist man aber eigentlich ganz zufrieden. Zeit und Energie werden auch noch in anderen Lebensbereichen gebraucht.
Pro: Jeder will gerne die Vorteile einer Mitgliedschaft im Verein genießen, aber niemand möchte etwas dafür tun, das Vereinsleben überhaupt zu ermöglichen. Ein Engagement im Vorstand oder einem anderen Vereinsorgan ist daher sinnvoll und zeigt, dass man Verantwortung übernehmen will.
Contra: Ein Vorstand hat viel Arbeit und muss seine Freizeit für Tätigkeiten in der Verwaltung und Geschäftsführung opfern, anstatt für sein eigentliches Hobby oder etwas anderes, das mehr Spaß macht.
Pro: Den Verein nach außen zu vertreten und innen zu führen ist zwar eine schwierige und herausfordernde Arbeit, aber eben eine, hinter der man voll steht. Der eigene Verein ist einem eben doch meist näher als z.B. der Job.
Contra: Als Vorstand geht man zum Teil ein großes finanzielles Risiko ein. Auch im eingetragenen Verein können Vereinsorgane unter Umständen neben dem Verein persönlich haftbar gemacht werden.
Pro: Die große Verantwortung und ein damit einhergehendes rechtliches und finanzielles Risiko kann durch Versicherungen verringert werden. Außerdem: Im Vorstand steht man nicht allein da, er besteht meist aus mehreren Personen.
Contra: Als Vorstand hat man etliche Pflichten. So muss man sich vor allem um die steuerlichen und rechtlichen Pflichten des Vereins kümmern. Oder darauf achten, dass die Satzung des Vereins eingehalten wird. Und das ganze ehrenamtlich, also ohne Lohn.
Pro: Man hat die Möglichkeit den eigenen Verein zu verbessern und dadurch die Lebensqualität aller Mitglieder und anderer Menschen, die von der Vereinstätigkeit profitieren, zu erhöhen. Indem man Ziele erreicht und zahlreiche Erfahrungen macht (gute und schlechte), wächst man auch als Person. Die ganze Mühe könnte es also wert sein – auch ohne Entlohnung.
