Fünfter Schritt: Ziele bestimmen

Die Analyse zeigt Ihnen, „was Sache ist“. Welche Veränderungen erscheinen Ihnen sinnvoll? Sicherlich haben Sie schon bei der Untersuchung des Verbesserungspotenzials Ideen entwickelt. Wägen Sie ab, welche Ideen mit den vorhandenen Mitteln realisierbar sind:

 

 

  • Raumkapazität
    Personalkapazität
    Verfügbare Sachmittel (Ausstattung, Geräte usw.)
    Geldmittel


Konkretisieren Sie nun Ihre Ziele. Vor allem folgende drei Fragen sollten Sie möglichst genau beantworten:


1. Was soll wie verbessert werden?
Bestimmen Sie, welchen Zustand Sie erreichen wollen. Beschreiben Sie jeden einzelnen Aspekt der Verbesserung.
Wenn Sie zum Beispiel mehr Service in die Geschäftstelle bringen wollen, kommen folgende Maßnahmen in Betracht:

  • Kernöffnungszeiten ausdehnen
    Festlegung, wann welche Vereinsexperten zur Verfügung stehen
    Neuer Anstrich
    Separater Besprechungsraum für diskrete Beratung (z.B. Gesundheitsberatung)


Ziele sind mehr als Wünsche. Sie brauchen Bodenhaftung, um Realität zu werden. Wenn Sie präzise, machbare und überprüfbar Ziele festlegen, werden Sie Erfolg haben. Sind also Ihre Ziele „SMART“? Was das bedeutet? Eine Checkliste erklärt es Ihnen.


2. Welche Voraussetzungen müssen realisiert werden?
Möglicherweise sind Zwischenschritte erforderlich, um das Ziel zu verwirklichen. Wenn Sie zum Beispiel die Öffnungszeiten an die Mitgliederbedürfnisse anpassen wollen, benötigen Sie Informationen über gewünschte Öffnungszeiten. Wenn die noch nicht vorliegen, sollten Sie eine Mitgliederbefragung durchführen.

Auch das Ziel selbst verwirklicht sich nicht von selbst. Manchmal muss Überzeugungsarbeit geleistet werden, um alle betroffenen Mitarbeiter dafür zu gewinnen. Vielleicht brauchen Sie neue (ehrenamtliche) Mitarbeiter. Häufig müssen Geld- und Sachmittel zur Verfügung gestellt werden. Woher könnten die kommen?
Bestimmen Sie alle Voraussetzungen präzise, denn ohne die richtige Ausrüstung lässt sich kein Berg erfolgreich besteigen.


3. Bis wann sollen die Verbesserungen eintreten?
Legen Sie für jeden Arbeitsschritt fest, bis wann er durchgeführt werden soll. Vielleicht müssen Sie einzelne Termine später korrigieren. Nicht jede Eventualität lässt sich vorhersehen. Trotzdem lohnt es sich, einen „Fahrplan“ zu erstellen. So geben Sie Ihren Vorhaben Verbindlichkeit.

Eine Checkliste unterstützt Sie in Ihrer Optimierungsplanung.


Lesen Sie zum Zielfindungsprozess auch die Kapitel „Zielfindungsprozess“ und „Erfolg planen“ im Baustein Ziele bestimmen – Erfolg planen.

 

Den vollständigen Text können Sie beim DOSB unter ehrenamt-im-sport.de als PDF herunterladen (99kb)

 

 

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