Was bei der Zeugniserteilung zu beachten ist

Wenn man von Zeugnissen spricht, denkt man meist an die Beendigung der Mitarbeit. Aber auch vorher kann es sinnvoll sein, ein Zeugnis zu erstellen. Zum Beispiel in Form einer Leistungsbeurteilung, vor allem, wenn Sie mit einem Mitarbeiter eine Zielvereinbarung getroffen haben. Die Leistungsbeurteilung zeigt ihm, wie der Vorgesetzte seine Leistung und die Zielerreichung einschätzt.

 
Aber natürlich: Vor allem am Ende der Mitarbeit erwarten viele Mitarbeiter, hauptamtliche wie ehrenamtliche, ein Zeugnis. Sie sollten diesen Wunsch unabhängig vom Rechtsanspruch erfüllen. Immerhin hat der Mitarbeiter sich für Ihren Verein engagiert. Wenn Sie ihm das Zeugnis verwehren, ist das mehr als eine rote Karte. Es ist beinahe, als würde sein Name nachträglich vom Spielberichtsbogen gelöscht. Sie müssen dann damit rechnen, dass der ehemalige Kollege alles unternehmen wird, Ihren Verein in der Öffentlichkeit schlecht zu machen. 

Ein Zeugnis zu schreiben, gehört zu den schwierigen Pflichtübungen. Vor allem, weil Zeugnisse eine eigene Sprache sprechen. Sie mag Ihnen gefallen oder nicht – der Mitarbeiter hat Anspruch darauf, dass Sie die einschlägigen Vokabeln benutzen.

Doch zunächst sollten Sie alle Dokumente sichten, die Ihnen die Arbeit erleichtern: Stellenbeschreibung, Zielvereinbarungen, Leistungsbeurteilungen und Zwischenzeugnis. Und dann beginnt der Sprachkurs im Zeugnis-Deutsch. Die nachfolgenden Checklisten helfen Ihnen dabei.

 


4.2.03. Leistungsbeurteilung
4.2.04. Bestandteile eines Arbeitszeugnisses
4.2.05. Formulierung nach Bewertungsstufen
4.2.06. Zeugnis-Formulierungen in der Umschreibung, in der Aussage und im Klartext
4.2.07. Zeugnis-Schlusssätze im Klartext
4.2.08. Zeugniserstellung

 

Den vollständigen Text können Sie beim DOSB unter ehrenamt-im-sport.de als PDF herunterladen.

 

 

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