Warum das perfekt organisierte Seminar nicht unbedingt das Beste ist

Manche Sport-Teams bestechen durch ihre Perfektion: minutiöse Planung, vollendetes Zusammenspiel, lupenreine Technik. Als Vorbild für Ihr Seminar eignen sie sich aber nicht. Orientieren Sie sich lieber an den Unkonventionellen, die flexibel und kreativ spielen. Auch sie gehen oft als Sieger vom Platz und meistens macht der Mannschaft und den Zuschauern das Spiel mehr Spaß. Das ist die richtige Strategie für Ihr Seminar. Wenn Sie es allzu strikt und detailliert organisieren, stehen Sie selbst gut da – Ihre Teilnehmer aber nicht. Denn totale Perfektion ist realitätsfern, langweilig und schüchtert oftmals ein.

Keine Frage: Ein erfolgreiches Seminar muss gut vorbereitet und strukturiert werden. Es sollte aber „Luft" lassen: für Programmänderungen, unterschiedliche Teilnehmerpersönlichkeiten, für Meinungen und Herangehensweisen. Und: Es sollte nie vorhersehbar sein. Wie das geht? Mit Kreativität! Lassen Sie sich von Lehrbüchern über Seminarleitung inspirieren – aber gehen Sie dann Ihren eigenen Weg. Überlegen Sie bei jeder Etappe, jedem Lerninhalt:

  1. Wie könnte ich das so vermitteln, dass es die Teilnehmer überrascht?
  2. Was würde meinen Theoriestoff spannend machen?

Wie halte ich meine Teilnehmer mit Praxisübungen, Merkhilfen oder ungewöhnlichen Ideen bei der Stange?

 

Tipp: Denkanstöße dazu finden Sie in der Checkliste 6.5.12 "Kreativtechniken für Ihr Seminar" und im Baustein "Kreativität".

 

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