Interne Kommunikation

Mitglieder und Mitarbeiter sind die wichtigsten „Botschafter“ Ihres Sportvereins. Ein positives Image entsteht deshalb von innen, aus dem Verein heraus. Erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit beginnt immer mit der internen Kommunikation! Vor allem die Führungsmannschaft ist gefordert zu informieren, zu legitimieren und zu motivieren – und zwar Tag für Tag, Thema für Thema, Maßnahme für Maßnahme. Alltägliche Beziehungspflege steht auf dem Programm – und sie sollte ganz oben stehen! Denn zufriedene und motivierte Vereinsmitglieder sind die engagiertesten und die glaubwürdigsten Fürsprecher und Werber für Ihren Sportverein.

 

Instrumente der internen Kommunikation
Innerhalb des Vereins ist alles Kommunikation. Das sorgenvolle Gesicht des Schatzmeisters – zeichnet sich eine Vereinskrise ab? Der Vereinsvorsitzende schaut während einer Projektpräsentation abwesend – ist das Projekt in Gefahr? Der Übungsleiter verteilt Trainingslaibchen – kündigt sich die Aufstellung an? Interne Kommunikation ist ein Spiel gegen schnelle Schlussfolgerungen und Vorurteile. Dagegen hilft nur eine Strategie: Für größtmögliche Klarheit sorgen! Nutzen Sie gezielt alle Mittel und Wege der internen Kommunikation, zum Beispiel:

  • jedes Gespräch
  • die Vereinszeitschrift
  • das Schwarze Brett
  • Internet-Homepage, E-Mails, Newsletter
  • Feiern
  • Jubiläen, Ehrungen
  • Seminare, Arbeitskreise
  • den Vorschlags-Briefkasten
  • Sprechstunden
  • regelmäßige Versammlungen
  • vereinsinterne Fortbildungskurse



10 goldenen Regeln für die interne Kommunikation

  1. Vertreten Sie Ihre Standpunkte eindeutig.
  2. Formulieren Sie konstruktiv und positiv.
  3. Legen Sie mit allen Verantwortlichen wichtige Begriffe gemeinsam fest, so vermeiden Sie Verwirrung. 
  4. Stellen Sie Informationen zuerst im Zusammenhang, danach erst im Detail dar.
  5. Holen Sie sich Informationen an der Quelle, also beim Schatzmeister, zuständigen Übungsleiter, Interessenvertreter usw.
  6. Beseitigen Sie Unklarheiten durch gezielte Nachfrage.
  7. Gleichen Sie Informationen ab.
  8. Sorgen Sie dafür, dass Beteiligte und Betroffene immer auf dem neuesten Stand sind.
  9. Argumentieren Sie nicht nur auf der Sachebene. Ängste und Enttäuschungen blockieren das Spiel, Wertschätzung und Begeisterung treiben es an. Interessant zu diesem Thema: die Checkliste „Erfolgsfaktor Mensch“ .
  10. Über die Sache entscheiden Menschen. Pflegen Sie die Beziehungen zu ihnen.


Den vollständigen Text können Sie beim DOSB unter ehrenamt-im-sport.de als PDF herunterladen

 

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