Gender Mainstreaming und Chancengleichheit - inklusive großem Praxisfall

Gender Mainstreaming? Leider hat sich eine Bezeichnung durchgesetzt, die kaum jemand versteht. Dabei geht es um ein wichtiges Anliegen: die Chancengleichheit von Frauen und Männern.

Wer gewinnt den Marathon? Darüber entscheidet auch das Streckenprofil: Der eine kommt zum Beispiel im Flachen am besten voran, der andere zeigt seine Klasse auf langen leichten Steigungen. Wer die größeren Chancen auf den Sieg hat, ist auch eine Frage der Streckenführung. Schon vor dem Startschuss fällt also eine Vorentscheidung.

Wenn es um gesellschaftliche Mitwirkung geht, ist es nicht anders: Gleiche Rechte führen nicht automatisch zu gleichen Chancen. Auf die Bedingungen kommt es an. Und die sind häufig eher auf die Interessen und Lebensumstände von Männern zugeschnitten. Doch wo ein Geschlecht dominiert, kommt das andere zu kurz – und die Gesellschaft hinkt auf einem Bein.

„Gemeinsam sind wir stark“ – das gilt ganz besonders im Zusammenspiel von Frauen und Männer, denn beide Geschlechter haben unterschiedliche Stärken. Wenn sie sich ergänzen, profitieren alle.

In einem Sportverein gilt das erst recht. Nur wenn Männer und Frauen gemeinsame Sache machen, handeln sie gemeinnützig. Doch nicht Frauen fordern gleiche Rechte und Möglichkeiten – auch andere Gruppen im Verein, zum Beispiel die Jüngeren und Älteren, haben oft spezielle Interessen, die Beachtung verlangen. Nur wenn alle die gleichen Chancen der Mitwirkung haben, entsteht eine ausgeglichene Vereinskultur – in der sich alle gleichermaßen zu Hause fühlen.

Während Teil A dieses Ratgebers Gender Mainstreaming in den Mittelpunkt rückt, zeigt Ihnen Teil B anhand eines durchgehenden Praxisfalles, wie Ihr Sportverein Chancengleichheit für alle Interessengruppen herstellt.

Chancengleichheit im Sportverein? Was kompliziert klingt, ist eine Selbstverständlichkeit: Das Sagen haben alle gemeinsam!

 

  Den vollständigen Text können Sie beim DOSB unter ehrenamt-im-sport.de als PDF herunterladen

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis:

 

Teil A: Baustein: Gender Mainstreaming

1. Was ist Gender Mainstreaming?
2. Frauen-Interessen im Sport
3. Die Hälfte des Olymps – aber keine halben Sachen
4. Gender Mainstreaming in der Praxis
5. Frauen – eine interessante Zielgruppe

 

 

Teil B: Praxisfall Chancengleichheit: Freie Fahrt für alle


6. Der TUS Sportsgeist 1954: Das Problem und der Protest
7. Auf dem Lösungsweg: Das neue Programm

 

 

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