5.5.08. Eine eigene Checkliste entwerfen

Statt auf vorgegebene Checklisten zurückzugreifen, kann man eigene Checklisten erstellen. Eine größere Aufgabe wird in kleine Arbeitsschritte zerlegt. Hilfreich ist es festzulegen, welche Arbeitsschritte durch wen bis wann zu erledigen sind. Checklisten bieten eine Reihe von Vorteilen. Sie helfen, bei sich wiederholenden Vorhaben keine Arbeitsschritte zu vergessen. Checklisten sind eine optische Orientierungshilfe: Der Nutzer erkennt auf den ersten Blick, welche Schritte bereits erledigt sind und wo weitere Arbeit auf ihn wartet. Checklisten tragen ferner dazu bei, dass zum Beispiel bei krankheitsbedingtem Ausfall andere schnell den aktuellen Stand der Dinge inner-halb eines Projekts erfassen und für die Fortführung des Projektes einbringen können.

Wie schreibt man eine Checkliste? Was ist zu bedenken?

Tätigkeit/Aufgabe auswählen

- Wiederholt sich die Aufgabe?
- Wie umfangreich ist die Aufgabe?
- Wie viele Kollegen werden an der Arbeit beteiligt sein?
- Gibt es einen Projektleiter?
- Ist eine Aufteilung in Teilprojekte sinnvoll?
- Kann man bereits vorhandene Checklisten überarbeiten?
- ...

Den Gesamtablauf in einzelne Arbeitsphasen zerlegen

- Was muss getan werden?
- Was ist zu beachten?
- Wer ist beteiligt?
- Wer muss informiert werden?
- Müssen Zustimmungen oder Genehmigungen eingeholt werden?
- Gibt es einen Abgabe- oder Zwischentermine?
- ...

Eine logische Reihenfolge zusammenstellen

- Was hängt voneinander ab?
- Welche Termine sind einzuhalten?
- Welche Zwischenergebnisse werden wann benötigt?
- ...

...

 

Die komplette Checkliste können Sie beim DOSB unter ehrenamt-im-sport.de herunterladen.