Slamball

Basketball spielen macht Spaß. Auf einem Trampolin hüpfen ebenfalls. Warum also nicht beides kombinieren? Dachten sich auch vor etwa zehn Jahren ein paar kreative Amerikaner. Das Ergebnis: Slamball.

Im Prinzip also die Arcade-Version der Simulation Basketball. Die Harlem Globetrotters mit spektakulären Einlagen. Wrestling mit Ball. Zumindest fast. Gespielt wird mit vier Mann statt mit fünf, für einen Angriff hat man nur 15 Sekunden statt 24 und Dunks zählen 3 Punkte, alle Würfe nur zwei. Damit es auch ordentlich kracht, sind vor den Körben jeweils vier Trampoline in den Boden eingelassen, schon sieht man fliegende Menschen auf dem Weg zum Korb. Falls niemand im Weg steht, denn Slam Ball ist ein Vollkontaktsport, die Akteure sind dementsprechend gepolstert. Kollisionen sind sowohl am Boden als auch in der Luft erlaubt.

In den USA gibt es schon professionelles Slamball, in Deutschland hingegen kaum Möglichkeiten, mal bei einer Partie den Belastungstest für Mensch und Material zu machen. Dafür fehlen schlicht die speziell hergerichteten Courts. Was nicht ist, kann ja aber noch werden.