COOKIES & CO. – DER ÜBERSETZUNGSSERVICE

Pinne und Schoten, Rittberger und Toeloop, Queue und Karambolage: Wer beim Segeln, Eiskunstlaufen oder Billardsport mitspielen möchte, muss erst mal ein paar Vokabeln lernen. Fürs Internet gilt das erst recht. In diesem Kapitel finden Sie ein kleines Internet-Glossar, das Ihnen das Verständnis der nachfolgenden Kapitel erleichtert. Es erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Detailgenauigkeit – vielmehr soll das Wesentliche deutlich werden.

 

PORTAL – WEBSITE – WEBSEITEN – HOMEPAGE

In der Umgangssprache werden die Begriffe Portal, Website, Webseiten und Homepage oft synonym für einen Internetauftritt benutzt. Genau genommen bestehen aber Unterschiede. Nehmen wir als Beispiel das Ehrenamts-Portal:

  • Das Portal als Ganzes (mit allen einzelnen Seiten) ist die Website. Wann man (nur) von einer Website oder aber von einem (Web-)Portal spricht, lässt sich nicht präzise sagen, denn der Begriff Portal wird auch in der Fachsprache unterschiedlich benutzt. In der Umgangssprache soll er meist zum Ausdruck bringen, dass eine Website dem Nutzer ein umfangreiches, auch redaktionelles Informations- und Serviceangebot zur Verfügung stellt. Aus diesem Grund hat sich auch für die Website der Ehrenamts-Initiative der Begriff Portal eingebürgert: Bausteine, Checklisten, Nachrichten, FAQ, Expertenpool usw. – es ist eben allerhand geboten.
  • Die einzelnen Seiten einer Website heißen Webseiten. Tipp: Es gibt Websites und Webseiten – aber keine „Websides“!
  • Streng betrachtet, heißt nur die Startseite des Portals bzw. der Website Homepage. Sie ist gewissermaßen der „Hauseingang“.

 

HTML – SO SPRICHT DAS INTERNET

Über das Internet sind Computer weltweit verbunden. Das funktioniert, weil man eine gemeinsame „Sprache“ gefunden hat: HTML („Hypertext Markup Language“). HTML, transportiert die Informationen, die der Rechner benötigt, um sie mit Hilfe des Browsers als Texte, Bilder oder Links darzustellen.

 

(WEB-)BROWSER – DIE KOMMUNIKATIONSZENTRALE

Internetsurfen ohne Browser ist wie Windsurfen ohne Surfbrett – es fehlt etwas Entscheidendes. Der Browser (von englisch „stöbern“) ist ein spezielles Computerprogramm, mit dem man Internetseiten aufrufen und betrachten kann. Ob Sie Links nutzen, Bilder und Texte betrachten oder Musik anhören und Filme ansehen möchten: Erst der Browser macht es möglich. Die bekanntesten Browser sind: Microsoft Internet Explorer, Firefox/Mozilla und Opera.

 

URL – WO WEBSEITEN ZUHAUSE SIND

Aber wie findet man genau die Website, die man sucht? Es ist wie im richtigen Leben: Man braucht eine Adresse, im Internet URL genannt. Ausgeschrieben heißt das: „Uniform Ressource Locator“, was so viel wie „allgemeine Quellenangabe“ bedeutet. So wie jeder Telefonanschluss seine exklusive Rufnummer hat, hat auch jede der zahllosen Websites im Netz ihre eigene Internetadresse, die ins Adressfeld des Browser eingegeben werden muss (wenn man die Seite nicht über einen Link angesteuert hat). Häufig haben auch die einzelnen Webseiten eine eigene URL.

 

Die URL der Rubriken-Startseite „Rat und Tat“ im Ehrenamts-Portal lautet zum Beispiel: http:// www.ehrenamt-im-sport.de/index.php?id=1017:

  • Das Kürzel „http://“ („Hypertext Transfer Protocol“) kennzeichnet das Datenübertragungsverfahren im Internet. Moderne Browser „wissen“ das und ergänzen diesen Adressbestandteil automatisch, wenn er nicht ins Adressfeld eingetragen wurde.
  • Die Abkürzung „www“ zeigt an, dass die Webseite im „World Wide Web“ zu finden ist.
  • Die Bezeichnung „ehrenamt-im-sport“, die Domain, könnte man die Hausadresse nennen.
  • Jetzt geht es noch einmal auf eine höhere „räumliche“ Ebene: „de“, das Länderkürzel, ordnet die Adresse der Top-Level-Domain Deutschland zu.
  • Der Schrägstrich (englisch „slash“) nach „de“ zeigt eine Verzweigung innerhalb der Domain an, die auf eine bestimmte Webseite führt.

 

Leichter verständlich wird es vielleicht, wenn man die URL mit der Adresse auf einem Briefkuvert vergleicht: Sie enthält den Postweg (http), den galaktischen Zustellungsort, also Erde (www), den Zustellungsbereich auf der Erde, also Deutschland (de), die Hausanschrift (ehrenamt-im-sport) und die Angabe eines bestimmten Stockwerks oder – noch genauer – eines Zimmers (alles, was nach dem Schrägstrich kommt).

 

(HYPER-)LINKS – DIE SCHNELLE VERBINDUNG

Eine URL einzugeben, ist mühsam – wenn der Nutzer (englisch: „user“) sie überhaupt kennt. Leichter geht’s mit Hyperlinks, Kurzform Links, die per Mausklick eine Verbindung zwischen Webseiten herstellen (nichts anderes als Verbindung bedeutet „link“ auf englisch). Da sie die URL der Seite, auf die man wechselt, im Link bereits „hinterlegt“ ist, erscheint sie automatisch im Browser. So kann man bequem von einer Seite zur anderen springen bwz. Surfen, wie man im Internet sagt. Einen Link erkennt man meist daran, dass

  • ein Textelement farblich (meistens blau) hervorgehoben und unterstrichen ist
  • sich das Pfeilsymbol des Cursors (Mauszeigers) in ein Hand-Symbol umwandelt, wenn man mit der Maus über die markierte Stelle fährt.

 

SUCHMASCHINE

Ausnahmsweise mal ein deutsches Wort, das auch noch erkennen lässt, worum es geht: Eine Suchmaschine hilft, die Internetadressen von Webseiten zu finden, die bestimmte Suchbegriffe enthalten. Dazu durchforstet, vereinfacht gesagt, die Suchmaschine die im Internet gespeicherten Webseiten und listet die Treffer in Form von Links, mit denen man auf die jeweilige Seite gelangt. Bekannte Suchmaschinen sind zum Beispiel Google, Yahoo und MSN.

 

NAVIGATION – DER KOMPASS FÜR WEBSITES

Auch die Navigationselemente einer Website sind technisch gesehen Links: Man kann sie anklicken und gelangt so auf die bezeichnete Webseite. Aber es sind Links von besonderer Bedeutung: Die Navigation gibt dem Nutzer Orientierung, indem sie die Struktur der Website, also die Rubriken, abbildet. Damit sie ins Auge sticht, wird sie an zentralen Stellen auf der Webseite platziert und grafisch hervorgehoben. Man spricht, wenn von Navigation die Rede ist, auch vom Menü. Der Begriff ist irreführend, denn er beruht auf einer falschen Übersetzung von „menu“, was im Englischen nicht Speisefolge bedeutet, sondern Speisekarte – und genau so kann man es sich auch gut vorstellen: Die Navigation zeigt (grob) an, was eine Website „auf der Karte“ hat.

 

DROP-DOWN-MENÜ – DAS PLATZSPAR-PRINZIP

Der Monitor hat, gemessen am Platz, den umfangreiche Menüs benötigen, sehr eng gezogene Seitenlinien. Eine Möglichkeit, die Navigation trotzdem unterzubringen, sind Drop-down-Menüs: Nach dem Klick auf eine entsprechende Schaltfläche (“Button“) oder durch die Berührung mit dem Mauszeiger erscheint unterhalb (Drop down bedeutet „herunterfallen“) ein zusätzliches, vertikal geordnetes Aufklapp-Menüfeld mit Links.

 

Dem gleichen Aufklappprinzip folgen Klappmenüs, bei denen das zusätzliche Menüfeld links oder rechts (oder beidseitig) vom angeklickten Button erscheint.

 

POP-UP – UNVERHOFFT KOMMT OFT

Pop-ups sind Fenster, die sich von selbst öffnen (Pop up bedeutet „plötzlich auftauchen“) und über die aufgerufene Webseite legen. Pop-ups können nützlich sein, um bei Bedarf Informationen einzublenden – in diesen Fällen öffnet sich das Pop-up meist, indem man mit der Maus über einen Begriff oder ein Symbol fährt. Das Pop-up hat dann eine ähnliche Funktion wie Aufklappmenüs: Es ordnet Informationen auf verschiedenen Ebenen an. Wer im Internet unterwegs ist, lernt aber vor allem Werbe-Pop-Ups kennen, die sich automatisch öffnen, ob es der Nutzer will oder nicht.

 

SITEMAP – ALLES AUF EINEN BLICK

Die Sitemap ist eine Art Inhaltsverzeichnis. Der Begriff Map (englisch für „Landkarte“) zeigt, was sie leisten soll, nämlich dem Nutzer den Weg durch die Website zu erleichtern. Die Sitemap erscheint nicht – wie die Navigation – auf allen Seiten (denn dann bliebe für die Inhalte kein Platz mehr), sondern auf einer eigenen Webseite. Dafür ist sie detaillierter als Navigationsleisten, die mit wenigen Begriffen auskommen müssen.

 

FLASH

Flash, das englische Wort für Blitz, ist der Markenname einer Software, mit der sich bewegte Grafiken inklusive Sound erzeugen lassen, zum Beispiel Trickfilme. Mittlerweile werden solche Animationen selbst als Flash bezeichnet.

 

PLUG-IN

Der Browser kann von Haus aus nur mit wenigen Dateitypen wie HTML-Dateien etwas anfangen. Will man Funktionen nutzen, die der Browser nicht lesen kann, benötigt man ein Plug-in. Das ist ein Zusatzprogramm, das in den Browser eingefügt wird. Um zum Beispiel Flash-Animationen anschauen zu können, braucht man den „Flash-Player“, eine Software der Firma Adobe Systems.

 

COOKIES – KEKSE, DIE NICHT JEDEM SCHMECKEN

Da hat schon mancher Internetnutzer gestaunt: Er ruft eine Homepage auf und sie begrüßt ihn mit seinem Namen. Das ermöglichen Cookies (englisch für „Kekse“): Kleine Dateien, auf denen Daten gespeichert sind, die der Nutzer bei einem vorherigen Besuch hinterlassen hat und anhand derer er nun identifiziert werden kann. Cookies dienen zum Beispiel beim Online-Shopping dazu, persönliche Daten für Bestellungen zu speichern, sodass der Einkäufer sie nicht jedes Mal neu eingeben muss. Allerdings empfinden nicht wenige Nutzer diesen „Service“ als Eindringen in ihre Privatsphäre.

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